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Zahnzusatz-Versicherung
Donnerstag, 19 April 2018

Wann lohnt sich eine Zahnzusatz-Versicherung?

©istock.com/Jose Girarte
©istock.com/Jose Girarte

Rund 1,5 Millionen Teil- und mehr als 750.000 Vollprothesen werden jährlich in Deutschland angefertigt. Etwa eine Million Implantate werden von Zahnärzten und Zahnchirurgen jedes Jahr bei Patienten eingepflanzt. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt allerdings nur einen Teil der Kosten.

 

Millionen Deutsche tragen Zahnersatz. Ein großer Teil der Prothesenträger sind Senioren ab 65 Jahren aufwärts. Doch auch junge Menschen sind nach einem Unfall oder einer Krankheit darauf angewiesen. So zählten 2016 in der Altersgruppe der 35- bis 55-Jährigen etwa 2,5 Millionen zu den Trägern einer herausnehmbaren Zahnprothese.

Zahl der Prothesenträger steigt

©istock.com/mediaphotos
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Insgesamt jeder fünfte Deutsche ab 20 Jahren trägt nach Zahlen der Deutschen Zahnarzt Woche eine Totalprothese. Ärzte und Versicherer gehen davon aus, dass mit dem Fortschreiten des demografischen Wandels der Bedarf noch steigen wird.

Doch obgleich die Behandlung der zuvor erkrankten Zähne oft aus medizinischer Sicht notwendig ist, übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten oft nur zu einem Teil. Anspruch auf eine Kostenübernahme haben Patienten nur bei dem Teil der Behandlung, der aus Sicht der Versicherer „ausreichend und zweckmäßig“ ist.

Was übernimmt die Krankenkasse?

Das bedeutet, dass die Versicherung zwar für eine Füllung im Zahn bezahlt, allerdings nicht für die hochwertige und langlebige Kunststofffüllung, die der Zahnarzt empfiehlt, sondern für eine minderwertigere. Die sogenannte Regelversorgung kann durch eine private Zahnzusatz -Versicherung ergänzt werden.

Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn es darum geht, einen Zahn teilweise oder ganz zu ersetzen. Schnell können hier die Kosten in die Tausende gehen. Aber selbst bei einfachen Kronen zahlt die gesetzliche Krankenkasse oft nur einen Teil. So gab die Stiftung Warentest Zahlen heraus, wonach beispielsweise bei einer Standard-Krone im Wert von 260 Euro gerade mal 175 Euro von der Krankenkasse übernommen werden.

Früh um Vorsorge kümmern!

Gleiches gilt für eine vollverblendete Keramik-Krone, die bei unserem Rechenbeispiel noch nicht berücksichtigt worden sind. Auch hier zahlt die Kasse maximal 175 Euro, dabei kostet sie satte 540 Euro. Die Kosten für Implantate und Vollprothesen liegen noch einmal deutlich darüber.

Wer eine Zahnzusatz-Versicherung abschließen möchte, sollte sich das früh überlegen und sich genau erkundigen, welche Leistungen jeweils abgedeckt sind. Sind die Zahnprobleme bereits bei Vertragsabschluss vorhanden, die zur späteren Behandlung führen, nützt auch die private Vorsorge nichts.

Regelmäßig zum Zahnarzt gehen

Oft können Versicherte erst von der Versicherungsleistung voll profitieren, wenn sie bereits drei bis fünf Jahre ihren Beitrag eingezahlt haben. In der Regel muss bei Vertragsabschluss der zuständige Zahnarzt von seiner Schweigepflicht entbunden werden, da die Versicherung genau prüft, wie die Umstände sind.

Regelmäßige Kontrollen sind ein Muss. Wer diese nachweisen kann, wird sowohl von privaten als auch gesetzlichen Kranken- und Zusatzversicherungen belohnt.


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