Gut gerüstet in den Herbst: Immunsystem stärken

Zitronenscheiben

Das Immunsystem des Menschen wirkt wie ein Schutzschild gegen äußere Krankheitserreger. Ein stressiger Alltag, Krankheiten oder Hormonschwankungen können das Immunsystem schwächen. Umso wichtiger ist es, sich gut auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Denn ein intaktes Immunsystem ist in der Lage, grippale Infekte und Erkältungen abzuwenden. Wir geben Tipps zur Stärkung des Immunsystems.

Gesunde, vitaminreiche Ernährung

Wenn es um die Stärkung des Immunsystems geht, ist der Faktor Ernährung nicht nur wichtig, sondern essenziell. Bunt, ausgewogen und vitaminreich sollte die Ernährung sein. Obst und Gemüse in den Farben gelb, rot, orange und grün enthalten viele Vitalstoffe, Vitamine sowie Betacarotin. Diese regen die Bildung von weißen Blutkörperchen an, die wiederum bei der Abwehr von Infekten eine zentrale Rolle spielen. Weitere Nährstoffe, die das Immunsystem stärken, sind Eisen, Jod, Selen und Zink. Unter den Gemüsearten wirken sich besonders Tomaten, Brokkoli, Spinat, Grünkohl und Knoblauch positiv auf das Immunsystem aus. Zu den Obstsorten, die oft auf dem Speiseplan stehen sollten, gehören Orangen, Bananen, Äpfel, Zitronen und alle Arten von Beeren.

Ausreichend Bewegung

Neben einer gesunden Ernährung, hat auch Sport einen äußerst positiven Effekt auf das Immunsystem. Denn Bewegung bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung und hilft dabei, die Abwehrzellen dorthin zu transportieren, wo wie gebraucht werden. Besonders geeignet ist leichter Ausdauersport in der Natur wie Jogging, Nordic Walking oder Radfahren. Wichtig ist es, jedoch nicht zu übertreiben und ausreichend Regenerationsphasen einzuplanen. Zwischen den Trainingseinheiten benötigt der Körper mindestens 36 Stunden Pause zur Erholung. Intensives Krafttraining erfordert sogar noch längere Erholungszeiten von drei bis vier Tagen.

Erholsamer Schlaf

Schlafen ist bekanntlich die beste Medizin. Im Schlaf erholt sich unser Körper und sammelt Kraft für den nächsten Tag. Außerdem bildet der Körper während der Nachtruhe körpereigene Abwehrzellen. Wer wenig oder schlecht schläft, schwächt daher auf Dauer sein Immunsystem. Doch wie viel Schlaf ist gesund? Als Faustregel gilt: Ideal sind 7 – 8 Stunden Schlaf, mindestens jedoch 6 Stunden. Wer regelmäßig weniger oder mehr schläft, hat ein erhöhtes Infekt-Risiko und leidet möglicherweise unter Tagesmüdigkeit.

Bessere Abwehr durch Saunagänge

Die Finnen schwören schon seit jeher auf die positive Wirkung von Saunagängen. Und auch hierzulande erfreut sich die Sauna im Winter seit Jahrzehnten größter Beliebtheit. Denn die Sauna wirkt nicht nur entspannend, sondern stärkt unsere Gesundheit und das Immunsystem vor allem im Winter. Die Schwitzkur wirkt sich positiv auf die Fähigkeit des Körpers aus, die Temperatur zu regeln, sodass dieser Außentemperaturen besser ausgleichen kann. Dadurch kann der Körper besser mit Kälte umgehen.

Wechselbäder für ein gesundes Immunsystem

Eng verbunden mit der Sauna ist auch das Wechselbad. Dabei handelt es sich um kalte Güsse, Bäder oder Duschen. Der Wechsel zwischen warm und kalt regt das Immunsystem ebenfalls zu Höchstleistungen an. Hartgesottene Zeitgenossen schwören auf kalte Duschen am Morgen, um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Auch Eisbäder werden immer beliebter, sind jedoch nur abgehärteten Sportlern zu empfehlen.

Foto: Pixabay

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