Film: Poker Face mit Russell Crowe – eine actionreiche Pokerrunde

Eine Pokerrunde in dunkler. Atmosphäre
Poker Face verbindet die Faszination des Pokers mit reichlich Action.

In Poker Face veranstaltet Russell Crowe, der aus Blockbustern wie Gladiator, Die Mumie oder The Nice Guys bekannt ist, als Tech-Milliardär eine Pokerrunde mit seinen alten Freunden. Anfänglich wird klassisch um Geld gespielt, ehe das Wiedersehen am Pokertisch zunehmend eskaliert. Plötzlich geht es um Leben und Tod.

Hauptdarsteller & Regisseur – Russell Crowe in Doppelrolle

Russell Crowe gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Schauspielern in Hollywood. In über 65 Filmen stand der mittlerweile 58-jährige Darsteller vor der Kamera. Der internationale Durchbruch gelang ihm als römischer Feldherr Maximus Decimus Meridius im oscarprämierten Blockbuster Gladiator.

In Poker Face geht es zwar nicht um das antike Rom, reichlich Action wird einem trotzdem geboten. Für den Film ist Crowe gar in eine Doppelrolle geschlüpft. So fungiert er nicht nur als Protagonist vor der Kamera, sondern hat auch die Regie selbst geführt. Das Ergebnis kann sich dabei durchaus sehen lassen. Die Kombination aus Poker und Action funktioniert:

Der Tech-Milliardär Jake Foley (Russell Crowe) lädt ein paar seiner alten Freunde zu einer Pokerrunde in seine High-Tech-Villa ein. Auf dem Spiel stehen satte 25 Millionen US-Dollar in Chips. Doch das Geld spielt für Jake nur eine untergeordnete Rolle. Er will in erster Linie seinen alten Freunden ein paar Geheimnisse entlocken und auch selbst mit einer unangenehmen Wahrheit herausrücken.

Der Plan geht jedoch nicht auf, denn Jake hat die Rechnung ohne einen alten Bekannten gemacht. Während der Pokerrunde bricht dieser mit seiner schwerbewaffneten Bande in die High-Tech-Villa ein, um die wertvollen Gemälde zu stehlen. In der Folge wird aus der Pokerrunde ein Spiel um Leben und Tod.

Echtgeld-Poker in Deutschland

Poker Face ist bereits der zweite Film, für den Russell Crowe die Regiearbeit leistet. Für den actiongeladenen Streifen hat sich der 58-Jährige namhafte Unterstützung ins Boot geholt – unter anderem Liam Hemsworth (Tribute von Panem), Elsa Pataky (Fast & Furious) und Rapper RZA. Die Dreharbeiten fanden dabei komplett in Australien statt.

Das Drehbuch von Poker Face scheint auf den ersten Blick nicht sonderlich kreativ. Die Zutaten lassen sich schnell herunterbrechen: Poker, Intrigen und jede Menge Action. Doch gleichwohl des offenkundigen Rezepts, funktioniert die Zusammenstellung. Insbesondere das Zusammenspiel zwischen Poker und Action in einen spannenden Handlungsrahmen zu verpacken, gelingt Crowe.

Im realen Leben ist Poker zwar auch actiongeladen, jedoch geht es dabei weder um Waffengewalt noch um das eigene Leben. Viel mehr steht das beliebte Kartenspiel für Spannung und Nervenkitzel. Wer sich selbst überzeugen möchte, findet auf www.besteonlinecasinos.com eine Auswahl der besten Pokeranbieter im Netz.

Poker Face – mäßige Kritiken

Poker Face erfindet das Rad wahrlich nicht neu. Die Handlung mag spannendend sein, ist jedoch nicht sonderlich kreativ. Das Ende ist unbefriedigend und wer enormen Tiefgang erwartet, wird auf jeden Fall enttäuscht werden. Das jedenfalls sagen die Kritiker. Im Schnitt erhält Crowe für seinen Film drei von fünf Sternen.

Das alles mag nicht sonderlich einladend wirken, allerdings treten die meisten Kritiken mit einer falschen Erwartungshaltung an den Film heran. Denn Poker Face will sich nicht für den nächsten Oscar bewerben oder erhebt den Anspruch, der nächste große Blockbuster zu sein. Hier wurden viele Dinge miteinander verknüpft, die in der Filmindustrie funktionieren. Das Ergebnis ist eine Art Mystery-Action-Thriller, in dem Poker als Aufhänger dient.

Wer auf der Suche nach einem Popcorn-Streifen für den nächsten Filmeabend ist und einfach mal den Kopf ausschalten möchte, kann bedenkenlos Poker Face einschalten.

Molly’s Game, Casino Royale & Co. – weitere Pokerfilme

Casino Royal (2006)

Auch in Casino Royale treffen Poker und Action aufeinander. Der erste James Bond-Film von Daniel Craig aus dem Jahr 2006 geht in seiner Inszenierung sogar noch einen Schritt weiter als Poker Face und treibt die Kombination auf die Spitze.

Dementsprechend müssen Realitätsfanatiker bei dieser Art Film ein Auge zu drücken. Viele der Poker-Szenen aus Casino Royalesind zwar sagenhaft gut und dramatisch inszeniert, mit realem Poker haben diese jedoch wenig zu tun. Tut das dem Film einen Abbruch? Nein, ganz im Gegenteil! Es gibt wohl keinen anderen Blockbuster wie Casino Royale, der den Mainstream der Filmindustrie mit einer Thematik wie Poker so gut verbindet. Schon allein diese Tatsache macht den James Bond-Streifen aus dem Jahr 2006 mehr als sehenswert.

Molly’s Game (2017)

Die Geschichte von Molly’s Game basiert auf dem Leben von Molly Bloom. Sie ist eine ehemalige Skifahrerin, die quasi auf dem zweiten Bildungsweg die größten Poker-Partien in Hollywood ausgerichtet hat. Ihr außergewöhnliches und aufregendes Leben hielt Bloom in einem Buch fest, das Regisseur Aaron Sorkin als Blaupause für den Film Molly’s Game nutzte.

Der Film rückt das Leben der Hollywood-Persönlichkeiten hinter der makellosen Fassade in den Fokus. Vordergründig geht es dabei um die Pokerszene im Untergrund, die ohne jegliche Verschönerungen und Filter dargestellt wird. Weltberühmte Schauspieler und Charaktere aus Hollywoods High Society haben in Los Angeles um gigantische Summen gespielt.

Auch wenn es sich bei Molly’s Game um eine Nacherzählung realer Ereignisse handelt, sind die beleuchteten Personen abstrakter Natur und somit frei erfunden. Nichtsdestotrotz beruht der gesamte Handlungsstrang auf wahren Begebenheiten. 

Grinders (2011)

Einen nüchternen und realen Einblick in die Welt des Pokers liefert Grinders. Bei diesem Film handelt es sich um eine reine Dokumentation, die den ehrgeizigen Versuch von Filmemacher Matt Gallagher begleitet, durch das Pokerspiel den eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Im Gegensatz zu vielen anderen Spielern in der Szene wagt Gallagher diesen Schritt nicht, um Ruhm und Pokale abzustauben. Es geht ihm schlicht und einfach darum, mit dem einst lukrativen Hobby seine Familie zu ernähren. Entsprechend wenig Glamour, Heroisierung und Glanz versprüht Grinders. Das will der Film auch nicht.

Als Protagonist treibt sich Gallagher in den Untergrund-Clubs der hiesigen Pokerszene seiner Heimatstadt Toronto herum. Als Ziel hat er sich gesteckt, an jedem Abend mit einem Plus von 500 US-Dollar nach Hause zu gehen. So will er sich nach und nach ein finanzielles Polster schaffen. Im Verlauf des Dokumentarfilms trifft Gallagher die unterschiedlichsten Persönlichkeiten. Mit dabei sind schillernde Charakter der Szene, andere Spieler und auch Betreiber von Clubs.

Bildquelle: Keenan Constance/Unsplash

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