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Online-Shopping
Freitag, 22 September 2017

©istock.com/Rawpixel
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Die Grenzen des Online-Shoppings

Zahnpasta, Kleidung, Spielzeug – heute lässt sich alles ganz bequem online bestellen. Die Nutzung von E-Commerce-Plattformen wächst rapide, und immer mehr Produkte werden in den virtuellen Ladenregalen angeboten. Aber eignet sich wirklich jede Ware gleich gut für den Onlineverkauf?

Lebensmittel und Co.

Ein sehr neuer Trend der Onlinewelt ist der Verkauf frischer Lebensmittel. Mit Amazon Fresh hat der erste globale Konzern den Schritt hin zum Anbieten frischer Nahrung wie Gemüse, Obst und Fleisch gewagt. Dank einer ausgefeilten Logistik erhalten Kunden hier ein reichhaltiges Angebot frischer Waren mit nur ein paar Klicks.

Aber auch kleine Einzelhändler und Supermärkte bieten diesen Service immer häufiger an. Der Bäcker um die Ecke bringt frische Sonntagsbrötchen und in der Supermarktfleischerei lässt sich der Braten für Weihnachten bestellen. In unserer schnelllebigen Welt ist davon auszugehen, dass immer mehr Verbraucher diese praktische Dienstleistung nutzen werden. Entsprechend wird das Angebot in den kommenden Jahren wachsen.

Nicht jede Branche kann überzeugen

Leider ist es nicht immer möglich, eine informierte Kaufentscheidung am PC-Bildschirm zu treffen. Ein Beispiel, das die Grenzen des Online-Shoppings klar definiert, ist der Kauf von Matratzen. Wer eine hochwertige Matratze wählt, die ideal zur eigenen Körperhaltung und dem Gewicht passt, der sollte die Matratze vor Ort im Laden testen. Denn eine zu harte oder zu weiche Matratze sorgen schnell für Albträume.

Auch für Kosmetika und Parfüm eignen sich die Online-Plattformen nur bedingt. Denn wer hier auf der Suche nach einem neuen Duft ist, der muss sich auf Produktbeschreibungen verlassen – Russisch Roulette für Parfümfans. Lidschattenfarben oder Nagellacknuancen ändern sich auf jedem Bildschirm. Auch hier ist die Enttäuschung schnell groß, verwandelt sich das Pflaumenlila in ein unansehnliches Blaugrau.

Individuelle Dienstleistungen optimieren Einkauf

Viele Branchen arbeiten unter Hochtouren daran, das Einkaufserlebnis für die Produkte zu optimieren. Werden Autoersatzteile online bestellt, ist ein Zahlendreher in der Produktnummer bereits ausreichend, um das falsche Ersatzteil zu erhalten. Online-Händler wie bremsen.com bieten dafür zum Beispiel den sogenannten "Support Service Gold" an. Dabei vergleicht das Serviceteam am Telefon die technischen Daten des Autos noch einmal mit den Angaben der Hersteller. Eine fehlerhafte Bestellung wird so vermieden.

Andere Händler setzen auf virtuelle Einkaufsassistenten. Bei misterspex.de können Kunden über die PC-Kamera ein Foto hochladen und das umfangreiche Brillensortiment im 3D-Simulator austesten. In der Kleidungsindustrie wird an ähnlichen Konzepten gefeilt. In einem Shop vor Ort soll man in Zukunft seinen Körper scannen. Die Daten werden in das persönliche Online-Profil geladen – schon ist eine virtuelle Anprobe möglich. Die Zukunft des Online-Shoppings hat mit Sicherheit viele Überraschungen im Gepäck, die jeden Einkauf zu einem echten Erlebnis machen.


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