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Welche Arten von Banken es gibt
Donnerstag, 08 August 2013

© Creatas Images/Thinkstock
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Welche Arten von Banken es gibt

Früher oder später eröffnet jeder Bundesbürger ein eigenes Konto, legt Geld beiseite oder nimmt vielleicht sogar einen Kredit auf. Für verschiedene Anliegen gibt es auch unterschiedliche Angebote – Grund genug, mal hinter das Bankensystem in Deutschland zu schauen.

Das Finanzsystem ist nicht leicht zu verstehen, jedoch sollten Verbraucher wenigstens einen Überblick darüber haben, was mit dem Geld passiert. Schließlich gibt es verschiedene Möglichkeiten, seine Finanzen anzulegen. Oft wird einfach die Bank der Eltern genutzt. Aber man sollte sich vorher genaustens umsehen. So hält zum Beispiel inzwischen die Ethikbank auch für private Anleger Angebote bereit. Als potenzieller Kunde sollte man also wissen, worin die Unterschiede bestehen.

Universal- und Spetialbanken

Das deutsche Bankensystem besteht aus zahlreichen Geschäftsbanken. Diese stehen in direktem Geschäft mit den Bankkunden. Aktuell gibt es deutschlandweit rund 2.000 Banken, die zum größten Teil als Universalbanken bezeichnet werden. Das liegt daran, dass sie ganz unterschiedliche Bankleistungen anbieten. Zum Beispiel das Einlagen- und das Kreditgeschäft, das Wertpapiergeschäft und der Zahlungsverkehr. Außerdem existieren auch einige Spezialbanken, die nur eine geringe Anzahl an Bankleistungen anbieten. Dazu gehören Pfandbriefbanken, die vorwiegend Immobilien finanzieren und Hypothekenpfandbriefe ausgeben, oder Bausparkassen, die Bausparfinanzierungen und Bausparverträge anbieten. Es gibt hierzulande ungefähr 20 Spezialbanken.

Genossenschaftsbanken und private Banken

Die genossenschaftlichen Kreditinstitute zählen zu den Universalbanken und bieten zahlreiche Finanzdienstleistungen an. Zu den Kunden gehören sowohl Privatpersonen als auch Firmen. Die Genossenschaftsbanken sind regional aufgestellt und privatwirtschaftlich organisiert. Mitglied wird man, indem man Anteile der Genossenschaft erwirbt und sich somit am Gewinn beteiligt. Dabei hat jedes Mitglied eine Stimme, unabhängig davon, wie viele Genossenschaftsanteile es besitzt. Zu den privaten Banken zählen in Deutschland vor allem Großbanken. Im Gegensatz zum dezentralen Netzwerk der Genossenschaftsbanken sind sie zentral strukturiert und treten als Aktiengesellschaft auf. Das bedeutet, dass sie von Aktionären getragen werden, die einen oder mehrere Anteile daran haben. Die Stimmrechte der Aktionäre richten sich in der Regel nach der Zahl seiner Aktien. Neben dem normalen Kundengeschäft machen solche Großbanken auch Kapitalmarktgeschäfte - zum Beispiel an der Börse. Zu den Privatbanken zählen aber auch kleinere private Banken oder Niederlassungen ausländischer Kreditbanken. Derzeit gibt es circa 300 private Banken in Deutschland.


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