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webmoebel Baskets bleiben zu Hause weiter ungeschlagen
Montag, 31 Oktober 2011 | Autor: Marian Krüger

Paderborn. Die webmoebel Baskets bleiben in der aktuellen ProA-Saison zu Hause weiterhin ungeschlagen. Die Mannschaft von Trainer Thomas Glasauer setzte sich gegen aggressiv spielende Chemnitzer am Ende mit 91:81 durch. Dabei hatten die Paderborner die Partie besonders in der zweiten Hälfte lange Zeit unter Kontrolle, machten es durch einige vermeidbare Fehler in der Endphase allerdings unnötig spannend.

Ohne den am Rücken verletzten Ben Spöler hatten die Baskets in der Anfangsphase mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. Dies war besonders der unkonventionellen Zonenverteidigung der Gäste aus Chemnitz geschuldet. „Damit haben sie uns am Anfang ziemlich überrascht, wir haben nicht mit einer Zone gerechnet“, musste auch Co-Trainer Haye Rosenbusch nach der Partie zugegeben. Nach fünf gespielten Minuten hatte man sich allerdings darauf eingestellt und erspielte sich bis zur Viertelpause unter anderem durch einen Monster-Dunk von Kapitän Nick Freer eine 25:21-Führung.

Diesen Vorsprung konnten die Baskets im zweiten Abschnitt weiter ausbauen; so führte man nach einem Dreier des überragend spielenden Justin Stommes (28 Punkte insgesamt bereits mit 48:37 (18. Minute). Dann besonnen sich die Niners jedoch auf ihre Vorteile unter dem Korb und verkürzten bis zur Halbzeitpause am 51:42. Schon jetzt machte sich das Fehlen von Ben Spöler schmerzlich bemerkbar, hatte man den Gästen doch bereits acht Offensivrebounds erlaubt.

Und auch nach dem Seitenwechsel hatte das Reboundproblem weiter Bestand. Plötzlich stand es 55:52 (25. Minute), die Chemnitzer waren mitten im Spiel und Baskets-Headcoach Thomas Glasauer sah sich zu einer Auszeit gezwungen. Wieder einmal schien er die richtigen Worte gefunden zu haben: Seine Mannen antworteten mit einem 16:2-Lauf und hatten die Partie beim 71:54 50 Sekunden von Ende des dritten Viertels wieder voll im Griff.

Daran sollte sich auch bis zwei Minuten vor Schluss nichts mehr ändern. Die Baskets spielten die Chemnitzer Zonenverteidigung mit klugen Pässen immer wieder aus, nahmen und trafen die dadurch entstehenden Würfe mit guter Quote (56 Prozent aus dem Feld, 50 Prozent Dreier) und packten auch in der Defensive energisch zu. Beim 88:74 (38. Minute) hatten die Hausherren allerdings schon abgeschaltet. Durch zahlreiche vermeidbare Fehler besonders im Einwurf erlaubte man es den kämpfenden Chemnitzern noch einmal bedrohlich nahe zu kommen (88:81, 39. Minute). Anschließend punkteten aber nur noch die Baskets und blieben so auch im dritten Heimspiel weiter ungeschlagen.

Co-Trainer Haye Rosenbusch, der den noch immer nicht ganz genesenen Thomas Glasauer auf der Pressekonferenz vertrat, sprach nach der Partie von einem „mitreißenden Spiel“. „Nach dem ersten Viertel und besonders in den guten Phasen der zweiten Hälfte haben wir defensiv einfach besser agiert. Das hat den Unterschied gemacht. Im Rebound hat Ben natürlich gefehlt, aber wir haben das gemeinsam kompensiert“, erklärte der Assistenzcoach. Angesprochen auf den 0:9-Lauf am Ende der Partie sagte Rosenbusch, dass den jungen Baskets in diesen Phasen manchmal noch die Erfahrung fehle um Spiele souverän zu Ende zu spielen.

Mit diesem Erfolg konnten die webmoebel Baskets auf Tabellenplatz zwei klettern und sind so ärgster Verfolger von Aufstiegsfavorit MBC. Bevor es am 11.November zum Spitzenspiel der beiden Teams in Paderborn kommt, geht es für die Baskets am kommenden Wochenende allerdings zu einem schweren Auswärtsspiel nach Heidelberg.

Baskets: Diggs (9), Mason (17), Lieneke (2), Jost (10), Fleischmann (12), Freer (9), L.Wendt (0), O. Wendt (6), Stommes (28)


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