Zum Inhalt
Navigation: Aktuelles, Veranstaltungen, Einsendungen
Informationen: neue Kommentare, Wetter, Anmeldung / Login usw.
Technische Informationen: Kontakt, Impressum, Nutzungsbedingungen, Hilfe, Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Paderborn Baskets unterliegen in der Hauptstadt
Mittwoch, 25 Oktober 2006 | Autor: T. Schröder

  Der Ausflug in die Hauptstadt war für die Paderborn Baskets nicht von Erfolg gekrönt. Beim amtierenden Pokalsieger und Vizemeister ALBA Berlin verpasste die Mannschaft von Trainer Doug Spradley trotz guter Leistung eine Überraschung und verlor mit 92:77 (52:40). Bester Werfer für die nun auf Tabellenplatz 11 stehenden Baskets war vor 5.149 Zuschauern Reggie Golson mit 19 Punkten.

Die Baskets gingen zwar durch einen lockeren Korbleger von Marius Nolte mit 0:2 in Führung, dann aber übernahm ALBA Berlin das Kommando. Auf bis zu 7:2 (3. Min.) zogen sie davon und Gästetrainer Doug Spradley sah sich früh zu einer Auszeit gezwungen. Man wollte den Berlinern keinen frühen Run ermöglichen. Paderborn hatte sich nun von dem kleinen Durcheinander erholt und konnte nach zwei Zählern von Steven Esterkamp auf 7:6 verkürzen (5. Min.). In der Offensive agierte man nun aber zu überhastet und der Berliner Express legte wieder los. Mit 6 schnellen Punkten baute ALBA die Führung auf 13:6 aus. Paderborn aber kam zurück. Stück für Stück wurde der 1-Punkt-Rückstand wieder hergestellt (13:12, 8. Min.), ehe Demond Greene von draußen für Berlin traf und das Polster wieder vergrößerte. Mit dem daraus folgenden 11:2-Lauf zog ALBA wieder deutlich davon. Wie aber in den letzten Spielen war auch diesmal wieder auf Jordan Collins verlass. Er demonstrierte mit Unterstützung der etwa 25 mitgereisten und lautstarken Baskets-Fans auch in der Max-Schmeling-Halle seine Gefährlichkeit aus der Distanz (24:17, 10. Min.). Nach den ersten zehn Minuten führte ALBA Berlin mit 26:17.

Der zweite Spielabschnitt begann zunächst ausgeglichen. Erst ALBA-Guard Johannes Herber von jenseits der 6,25m sorgte mit seinen ersten Punkten überhaupt für Berlin für die erste zweistellige Führung (33:23, 14. Min.). Nach einem kleinen Zwischenhoch der Baskets, als sie den Rückstand immer wieder verkürzen konnten, war es wieder Demond Greene, der den alten 10-Punkte-Vorsprung wieder herstellte. Trainer Doug Spradley nahm ein Timeout und hatte nach der Einwechselung von Martin Duggen bereits jetzt 9 seiner Spieler eingesetzt. Die Baskets probierten es nun mit einer Zonenverteidigung, was auch direkt Wirkung zeigte. Mit einem blendend herausgespielten Dreier von Daniel Lieneke kam Paderborn auf 40:35 (17. Min.) heran. In den Minuten vor der Halbzeitpause schienen die Baskets ihre bis dahin sehr konzentrierte Linie etwas zu verlieren. So schraubte ALBA die Führung zum Seitenwechsel auf ein 52:40.

ALBA kam etwas wacher aus der Kabine. Mit einem 7:2-Spurt eröffneten die Albatrosse das 3. Viertel und führten 59:42 (23. Min.). Berlin war nun auf einen höheren Vorsprung aus. In der Defense und in der Offense gab es zahlreiche spektakuläre Aktionen und bei 66:46 (25. Min.) knackten die Gastgeber die Marke von 20 Punkten Vorsprung. ALBA warf nun aus allen Lagen, sicherte sich zahlreiche Offensivrebounds und hatte bei 69:48 die bis dahin höchste Führung der Partie herausgeworfen (29. Min.). Stand nach dreißig Minuten: 72:52.

Während Berlin im Schlussviertel mit dem Gefühl des sicheren Sieges agierte, meldeten sich die Baskets zurück. Auf bis zu 11 Zähler verkürzte der Gast aus Ostwestfalen (78:67, 34. Min.). Jordan Collins hatte von draußen getroffen und damit Berlin sichtlich überrascht. Der Sieg des Pokalsiegers war aber in der verbliebenen Zeit nicht mehr gefährdet - Endergebnis 92:77.

Henrik Rödl, Coach von ALBA Berlin: "Wir haben heute phasenweise sehr gut verteidigt. Genau so, wie ich mir das vorstelle. Teilweise verloren wir leider unsere Konzentration und müssen dort nun konstanter werden. Paderborn hat sehr strukturiert und konzentriert gespielt. Die Baskets werden ganz sicher noch viele Spiele gewinnen."

Baskets-Trainer Doug Spradley: "Wenn man gegen ALBA gewinnen will darf man die kleinen Fehler nicht machen. Das ist uns heute leider nicht gelungen. In der falschen Phase haben wir zu schnell geworfen, wir hätten über 40 Minuten konzentriert sein müssen. Zufrieden bin ich aber, dass wir zu keiner Zeit aufgegeben und stets gekämpft haben."

Am nächsten Sonntag (29.10., 17:00 Uhr) endet er, der stressige Oktober. Dann haben die Paderborn Baskets - das Auftaktspiel in Quakenbrück im September miteingerechnet - immerhin schon sieben Spiele, so viele wie kein anderes BBL-Team, in den Beinen und wollen im achten noch eine Überraschung in der Domstadt erreichen. Das nächste wichtige Heimspiel steht dann am Sonntag, den 12.11 (16:00 Uhr) gegen die SELLBYTEL Baskets Nürnberg auf dem Programm. Karten dafür gibt es im Vorverkauf.

Berlin: Johannes Herber (4), Philip Zwiener (-), Chris Owens (15), Demond Greene (16), Julius Jenkins (14), Nenad Canak (5), Nicolai Simon (3), Oskar Faßler (-), Koko Archibong (8), William Avery (5), Sharrod Ford (12), Ruben Boumtje-Boumtje (10).

Paderborn: Sergerio Gipson (16), Daniel Lieneke (3), Lamar Hurd (8), Martin Duggen (3), Christoph Hackenesch (-), Marius Nolte (6), Steven Esterkamp (6), Reggie Golson (19),Jordan Collins (11), Mark Patton (5).

Partner

Legende

Artikel: Icon PDF-Version PDF | Icon Druckversion Druckversion | Icon Artikel versenden versenden |  Seitmap: Seitmap |  Schrift: Schrift grösser stellen grösser | Schrift zurücksetzen zurücksetzen | Schrift kleiner stellen kleiner

Zum Seitenanfang