Baskets verlieren in Chemnitz - direkter Vergleich gesichert
Sonntag, 12 Februar 2012 | Autor: Marian Krüger
Im Kampf um die oberen vier Tabellenplätze mussten die webmoebel Baskets am Samstagabend in Chemnitz einen kleinen Rückschlag hinnehmen. Vor 2000 lautstarken Fans verloren die Paderborner nach gutem Start mit 71:65, sicherten sich allerdings den direkten Vergleich.
Von dem "vielleicht besten ersten Viertel der Saison" berichtete Trainer Thomas Glasauer nach der Partie, in der seine Mannen wie die Feuerwehr losgelegt hatten. Nach ausgeglichenem Beginn (5:5, 2. Minute) setzten die Baskets zu einem 23:10-Lauf bis zum Viertelende an. "Da haben wir Chemnitz durch unsere aggressive Spielweise vielleicht etwas überrascht. Es hat aber auch wirklich alles funktioniert", zeigte die Glasauer mit der Leistung seiner Mannen im ersten Abschnitt äußerst zufrieden.
Nach wenigen gespielten Sekunden im zweiten Viertel war die Paderborner Führung durch einen Korbleger mit Foul von Michael Fleischmann sogar auf 15:31 angewachsen, ehe die Gastgeber allmählich ihren Rhythmus fanden. Nun entwickelte sich das erwartete Kampfspiel, in dem die webmoebel Baskets mit Foulproblemen unter dem Korb und einer schwachen Freiwurfquote (10/20) zu kämpfen hatten. Dies wussten die Chemnitzer geschickt auszunutzen und hatten sich so bis zur Pause auf 36:39 heran gekämpft.
Die Partie machte nach dem Seitenwechsel dort weiter, wo sie aufgehört hatte. Keine der beiden Mannschaften konnte sich im weiteren Spielverlaufe signifikant absetzen. "Bis zur Mitte des dritten Viertels haben wir das Spiel noch kontrolliert, dann haben wir uns von der harten Chemnitzer Verteidigung den Schneid abkaufen lassen", erklärte der Baskets-Headcoach, dessen Team zum Ende des Viertels durch einige unglückliche Aktionen die Führung und das Momentum an die Hausherren abtreten musste (57:52).
Im finalen Spielabschnitten versuchten die Paderborner nach Kräften Anschluss zu halten (65:60, 37. Minute), doch letztendlich hatten die Niners den längeren Atem und das bessere Ende für sich. In den letzten 90 Sekunden habe man entschieden, nicht mehr alles zu probieren um die Partie zu drehen, sondern lieber den direkten Vergleich zu sichern, erläuterte Thomas Glasauer, der der Niederlage auch einige positive Erkenntnisse abgewinnen konnte: "Auch wenn wir nach dem ersten Viertel nicht mehr unser Spiel gespielt haben, sind wir in der Partie geblieben und haben unseren Stil angepasst. Wir haben außerdem lange Zeit gut gereboundet und den wichtigen direkten Vergleich gesichert."
Der könne im weiteren Saisonverlauf noch von großer Bedeutung sein. "Im Kampf um die ersten vier Plätze ist es wichtig, dass man seine Heimspiele gewinnt; das werden wir natürlich versuchen. Da kann es schon einmal passieren, dass man auswärts bei einem Top-Team verliert", betont Glasauer, der mit seinem Team unverändert auf Tabellenrang fünf mit zwei Nachholspielen rangiert.
Während der Paderborner Übungsleiter Nick Freer (17 Punkte) für eine starke Partie lobte, zeigte er sich mit der Leistung von Justin Stommes nicht immer ganz zufrieden: "Er wurde natürlich hart verteidigt, muss aber auch mehr dafür tun, offensiv trotzdem eine Rolle zu spielen."
Baskets: Diggs (11), Mason (13), Lieneke (0), Jost (5), Fleischmann (8), Spöler (0), Freer (17), L.Wendt (-), O.Wendt (7), Stommes (4)
Im Kampf um die oberen vier Tabellenplätze mussten die webmoebel Baskets am Samstagabend in Chemnitz einen kleinen Rückschlag hinnehmen. Vor 2000 lautstarken Fans verloren die Paderborner nach gutem Start mit 71:65, sicherten sich allerdings den direkten Vergleich.
Von dem "vielleicht besten ersten Viertel der Saison" berichtete Trainer Thomas Glasauer nach der Partie, in der seine Mannen wie die Feuerwehr losgelegt hatten. Nach ausgeglichenem Beginn (5:5, 2. Minute) setzten die Baskets zu einem 23:10-Lauf bis zum Viertelende an. "Da haben wir Chemnitz durch unsere aggressive Spielweise vielleicht etwas überrascht. Es hat aber auch wirklich alles funktioniert", zeigte die Glasauer mit der Leistung seiner Mannen im ersten Abschnitt äußerst zufrieden.
Nach wenigen gespielten Sekunden im zweiten Viertel war die Paderborner Führung durch einen Korbleger mit Foul von Michael Fleischmann sogar auf 15:31 angewachsen, ehe die Gastgeber allmählich ihren Rhythmus fanden. Nun entwickelte sich das erwartete Kampfspiel, in dem die webmoebel Baskets mit Foulproblemen unter dem Korb und einer schwachen Freiwurfquote (10/20) zu kämpfen hatten. Dies wussten die Chemnitzer geschickt auszunutzen und hatten sich so bis zur Pause auf 36:39 heran gekämpft.
Die Partie machte nach dem Seitenwechsel dort weiter, wo sie aufgehört hatte. Keine der beiden Mannschaften konnte sich im weiteren Spielverlaufe signifikant absetzen. "Bis zur Mitte des dritten Viertels haben wir das Spiel noch kontrolliert, dann haben wir uns von der harten Chemnitzer Verteidigung den Schneid abkaufen lassen", erklärte der Baskets-Headcoach, dessen Team zum Ende des Viertels durch einige unglückliche Aktionen die Führung und das Momentum an die Hausherren abtreten musste (57:52).
Im finalen Spielabschnitten versuchten die Paderborner nach Kräften Anschluss zu halten (65:60, 37. Minute), doch letztendlich hatten die Niners den längeren Atem und das bessere Ende für sich. In den letzten 90 Sekunden habe man entschieden, nicht mehr alles zu probieren um die Partie zu drehen, sondern lieber den direkten Vergleich zu sichern, erläuterte Thomas Glasauer, der der Niederlage auch einige positive Erkenntnisse abgewinnen konnte: "Auch wenn wir nach dem ersten Viertel nicht mehr unser Spiel gespielt haben, sind wir in der Partie geblieben und haben unseren Stil angepasst. Wir haben außerdem lange Zeit gut gereboundet und den wichtigen direkten Vergleich gesichert."
Der könne im weiteren Saisonverlauf noch von großer Bedeutung sein. "Im Kampf um die ersten vier Plätze ist es wichtig, dass man seine Heimspiele gewinnt; das werden wir natürlich versuchen. Da kann es schon einmal passieren, dass man auswärts bei einem Top-Team verliert", betont Glasauer, der mit seinem Team unverändert auf Tabellenrang fünf mit zwei Nachholspielen rangiert.
Während der Paderborner Übungsleiter Nick Freer (17 Punkte) für eine starke Partie lobte, zeigte er sich mit der Leistung von Justin Stommes nicht immer ganz zufrieden: "Er wurde natürlich hart verteidigt, muss aber auch mehr dafür tun, offensiv trotzdem eine Rolle zu spielen."
Baskets: Diggs (11), Mason (13), Lieneke (0), Jost (5), Fleischmann (8), Spöler (0), Freer (17), L.Wendt (-), O.Wendt (7), Stommes (4)

