Baskets geht die Puste aus - Dritter Platz bei Top4 in Ludwigsburg
Montag, 16 Mai 2011 | Autor: Marian Krüger
Paderborn. Die U19 der Baskets hat ihre NBBL-Halbfinalpartie gegen den Titelverteidiger ALBA Urspring mit 53:73 verloren. Beim Top4 der vier besten Teams Deutschlands in der altehrwürdigen Ludwigsburger Rundsporthalle lieferte die Truppe von Trainer Artur Gacaev eine starke erste Halbzeit ab (28:22), musste dem kräftezehrenden Spiel und der kleinen Rotation am Ende jedoch Tribut zollen und verlor gegen die erstarkten Urspringer mit 53:73.
Den Anfangsminuten des dritten Aufeinandertreffens der beiden Teams in einem NBBL-Halbfinale konnten die Baskets allerdings eindeutig ihren Stempel aufdrücken. Dreier von Eike Sünkeler und Lars Wendt eröffneten einen Paderborner 8:0-Blitzstart. Ganze vier Minuten dauerte es bis die Internatsschüler zu ihren ersten Punkten kamen, doch kaum geschehen antworteten die Paderstädter prompt und zwangen Urspring-Coach Felix Czerny beim 12:2 (6. Minute) zu einer frühen Auszeit. Anschließend entwickelte sich eine offene Partie, in der die Gacaev-Schützlinge mit einer acht Punkte Führung in die Viertelpause gingen (20:12). Der zweite Spielabschnitt war auf beiden Seiten besonders von zwei Auffälligkeiten geprägt: Knüppelharter Verteidigung und äußerst schwachen Wurfquoten von der Freiwurflinie. So dauerte es ganze drei Minuten bis Lars Wendt mit einem Nahdistanzwurf zum 22:12 für die ersten Zähler im Viertel sorgte. Anschließend erhöhte der in der ersten Halbzeit stark aufspielende Till Gloger auf 24:12 (14. Minute), was die bis dato höchste Paderborner Führung bedeutete. Einige Nachlässigkeiten in der Verteidigung erlaubten den Urspringern dann jedoch den Rückstand zu verkürzen und so ging es mit 28:22 in die Pause. "Im zweiten Durchgang hat Urspring den Druck in der Defense erhöht, damit hatten wir zu kämpfen", bericht Coach Artur Gacaev von einer zweiten Hälfte, in der man den Gegner durch wichtige Dreier von Eike Sünkeler und Ole Wendt zwar vorerst auf Distanz halten konnte (38:33, 26. Minute), ehe sich ein Vorteil der Urspringer zusehends mehr bemerkbar machte: Die tiefe Bank. Während die Baskets in einer sieben bis acht Mann Rotation spielten und besonders in der Offensive viel Verantwortung auf den Schultern von Lars und Ole Wendt lastete, konnte der mit Nationalspielern gespickte Titelverteidiger fast nach Belieben wechseln, ohne dass der Spielfluss stockte. So hatten die NBBL-Champs das Spiel nach drei Vierteln ausgeglichen (44:44).
Trotz erhöhtem Druck, müder Knochen und Foulproblemen gaben die Paderborner jedoch nicht auf und verwehrten sich bis zur Mitte des vierten Viertels dem Führungswechsel. Besonders Topscorer Ole Wendt nahm ein ums andere Mal das Heft in die Hand und hielt die Baskets mit engagierten Drives zum Korb im Spiel. Dann folgte ein Bruch im Spiel der Gacaev-Truppe. Während bei den Urspringern nun jeder Wurf den Weg in den Korb fand und auch die Schiedsrichter in strittigen Situationen immer wieder für den Meister entschieden, lief bei den Mannen von der Pader nicht mehr viel zusammen (52:59, 36. Minute). So nahm das Unheil seinen Lauf: Die Baskets-Youngster waren zu frühen Würfen gezwungen, was den Urspringern im Gegenzug Chancen zu schnellen Punkten eröffnete, sodass das Ergebnis mit 53:73 letztendlich viel zu deutlich ausfiel. "Ich bin stolz auf mein Team. Was wir diese Saison erreicht haben sollte von dieser Niederlage nicht geschmält werden", fasste Trainer Artur Gacaev zusammen. Seine Schützlinge hatten die regulären Saison entgegen der Erwartungen vieler souverän und fast makellos überstanden und sich mit Seriensiegen über die beiden Berliner Teams IBBA und ALBA den Weg ins Top4 geebnet. "Allein das ist schon auch großer Erfolg, auch wenn man das im ersten Moment nicht realisieren kann", so der Übungsleiter weiter.
Dass die Halbfinalpartie wohl als das "heimliche Finale" bezeichnet werden kann, zeigte sich am Sonntag. Im Finalspiel um die Deutsche Meisterschaft trafen die Urspringer auf den TSV Tröster Breitengüßbach und dominierten das Spielgeschehen von Beginn an. Die Bamberger waren ohne Chance und so sammelte das Team ALBA Urspring seinen zweiten Meistertitel in Folge. Auch in der JBBL konnten sich die Urspringer den Titel mit einem Erfolg gegen die heimische Ludwigsburger Mannschaft sichern.
Baskets: Leineweber (2), Sünkeler (6), L. Wendt (5), Kretschmann (0), Popov (0), Stukenberg (6), Tadesse (0), O. Wendt (20), Heile (0), Wolf (0), Westermann (0), Gloger (14)
Paderborn. Die U19 der Baskets hat ihre NBBL-Halbfinalpartie gegen den Titelverteidiger ALBA Urspring mit 53:73 verloren. Beim Top4 der vier besten Teams Deutschlands in der altehrwürdigen Ludwigsburger Rundsporthalle lieferte die Truppe von Trainer Artur Gacaev eine starke erste Halbzeit ab (28:22), musste dem kräftezehrenden Spiel und der kleinen Rotation am Ende jedoch Tribut zollen und verlor gegen die erstarkten Urspringer mit 53:73.
Den Anfangsminuten des dritten Aufeinandertreffens der beiden Teams in einem NBBL-Halbfinale konnten die Baskets allerdings eindeutig ihren Stempel aufdrücken. Dreier von Eike Sünkeler und Lars Wendt eröffneten einen Paderborner 8:0-Blitzstart. Ganze vier Minuten dauerte es bis die Internatsschüler zu ihren ersten Punkten kamen, doch kaum geschehen antworteten die Paderstädter prompt und zwangen Urspring-Coach Felix Czerny beim 12:2 (6. Minute) zu einer frühen Auszeit. Anschließend entwickelte sich eine offene Partie, in der die Gacaev-Schützlinge mit einer acht Punkte Führung in die Viertelpause gingen (20:12). Der zweite Spielabschnitt war auf beiden Seiten besonders von zwei Auffälligkeiten geprägt: Knüppelharter Verteidigung und äußerst schwachen Wurfquoten von der Freiwurflinie. So dauerte es ganze drei Minuten bis Lars Wendt mit einem Nahdistanzwurf zum 22:12 für die ersten Zähler im Viertel sorgte. Anschließend erhöhte der in der ersten Halbzeit stark aufspielende Till Gloger auf 24:12 (14. Minute), was die bis dato höchste Paderborner Führung bedeutete. Einige Nachlässigkeiten in der Verteidigung erlaubten den Urspringern dann jedoch den Rückstand zu verkürzen und so ging es mit 28:22 in die Pause. "Im zweiten Durchgang hat Urspring den Druck in der Defense erhöht, damit hatten wir zu kämpfen", bericht Coach Artur Gacaev von einer zweiten Hälfte, in der man den Gegner durch wichtige Dreier von Eike Sünkeler und Ole Wendt zwar vorerst auf Distanz halten konnte (38:33, 26. Minute), ehe sich ein Vorteil der Urspringer zusehends mehr bemerkbar machte: Die tiefe Bank. Während die Baskets in einer sieben bis acht Mann Rotation spielten und besonders in der Offensive viel Verantwortung auf den Schultern von Lars und Ole Wendt lastete, konnte der mit Nationalspielern gespickte Titelverteidiger fast nach Belieben wechseln, ohne dass der Spielfluss stockte. So hatten die NBBL-Champs das Spiel nach drei Vierteln ausgeglichen (44:44).
Trotz erhöhtem Druck, müder Knochen und Foulproblemen gaben die Paderborner jedoch nicht auf und verwehrten sich bis zur Mitte des vierten Viertels dem Führungswechsel. Besonders Topscorer Ole Wendt nahm ein ums andere Mal das Heft in die Hand und hielt die Baskets mit engagierten Drives zum Korb im Spiel. Dann folgte ein Bruch im Spiel der Gacaev-Truppe. Während bei den Urspringern nun jeder Wurf den Weg in den Korb fand und auch die Schiedsrichter in strittigen Situationen immer wieder für den Meister entschieden, lief bei den Mannen von der Pader nicht mehr viel zusammen (52:59, 36. Minute). So nahm das Unheil seinen Lauf: Die Baskets-Youngster waren zu frühen Würfen gezwungen, was den Urspringern im Gegenzug Chancen zu schnellen Punkten eröffnete, sodass das Ergebnis mit 53:73 letztendlich viel zu deutlich ausfiel. "Ich bin stolz auf mein Team. Was wir diese Saison erreicht haben sollte von dieser Niederlage nicht geschmält werden", fasste Trainer Artur Gacaev zusammen. Seine Schützlinge hatten die regulären Saison entgegen der Erwartungen vieler souverän und fast makellos überstanden und sich mit Seriensiegen über die beiden Berliner Teams IBBA und ALBA den Weg ins Top4 geebnet. "Allein das ist schon auch großer Erfolg, auch wenn man das im ersten Moment nicht realisieren kann", so der Übungsleiter weiter.
Dass die Halbfinalpartie wohl als das "heimliche Finale" bezeichnet werden kann, zeigte sich am Sonntag. Im Finalspiel um die Deutsche Meisterschaft trafen die Urspringer auf den TSV Tröster Breitengüßbach und dominierten das Spielgeschehen von Beginn an. Die Bamberger waren ohne Chance und so sammelte das Team ALBA Urspring seinen zweiten Meistertitel in Folge. Auch in der JBBL konnten sich die Urspringer den Titel mit einem Erfolg gegen die heimische Ludwigsburger Mannschaft sichern.
Baskets: Leineweber (2), Sünkeler (6), L. Wendt (5), Kretschmann (0), Popov (0), Stukenberg (6), Tadesse (0), O. Wendt (20), Heile (0), Wolf (0), Westermann (0), Gloger (14)

