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Baskets erwarten erstärkte Essener
Freitag, 18 November 2011

Paderborn. Vor einer Woche hätte man im Vorfeld der Partie der webmoebel Baskets gegen die ETB Wohnbau Baskets Essen wohl von einem vermeidlich leichtem Spiel für die Paderborner gesprochen. Doch die Vorzeichen haben sich geändert.

Konnten die Essener zuvor lediglich eine von sieben Partien für sich entscheiden, gewann die Mannschaft von Trainer Igor Krizanovic am Doppelspieltag gleich zwei Mal. Zuerst konnte man Science City Jena mit 77:87 bezwingen, ehe man die Cuxhaven BasCats in eigener Halle eindrucksvoll mit 88:56 abfertigte. So verschafften sich die Ruhrstädter ein vorerst angenehmes Polster zu den Abstiegsplätzen und rangieren auf Tabellenplatz 13.

Offensivmotor im Spiel der ETB-Baskets ist Point Guard Christopher Alexander (16,6 Punkte im Schnitt), an den man sich in Paderborn nur zu gut erinnern kann. In der vergangenen Saison erzielte der 1,88m-Mann satte 25 Zähler beim Sieg seines Teams in der Maspernhölle. Ebenfalls dabei waren Flügel-Routinier Marco Buljevic (15 Punkte pro Spiel) und der bullige US-Center Kendall Chones (8,4). Neu hinzugestoßen zum Essener Team ist Kevin Wysocki, Bruder von Nationalspieler Konrad Wysocki. Der Forward lieferte in seinen ersten beiden Partien im Dress des ETB mit 14 Zählern, fünf Rebounds und 2,5 Assists gleich solide Leistungen ab. In ihm sieht webmoebel Baskets Headcoach Thomas Glasauer das letzte fehlende Puzzleteil der Gäste: „Vor der Verpflichtung von Wysocki hatte Essen keinen zweiten deutschen Top-Spieler. Mit ihm kann sich die Starting Five wirklich sehen lassen“, äußert der Headcoach seinen Respekt, „allerdings kommt danach nicht mehr viel von der Bank.“

Eine tiefe Bank sei dagegen normalerweise eine Stärke seiner Mannschaft, doch durch die aktuelle Verletzungsmisere sehe diese alles andere als verheißungsvoll aus. Ben Spöler werde am Samstag auf keinen Fall zum Einsatz kommen und auch hinter Nick Freer stehe noch ein Fragezeichen. Zudem laborierte Ligatopscorer Justin Stommes unter der Woche an einer Hüftprellung und konnte erst am Donnerstag wieder in das Training einsteigen. „So konnten wir in der ganzen Woche nur ein einziges Mal zu zehnt trainieren“, weist Glasauer auf die schlechte Personalsituation hin und spricht deshalb von einer „schweren Aufgabe“ gegen Essen. „Wir müssen die Ausfälle kompensieren und unseren schnellen Spielstil gegen die eher im Halbfeld agierenden Essener durchbringen, dann haben wir gute Chancen, das Heimspiel für uns zu entscheiden“, so der Headcoach weiter.


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