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Zwei Unfälle an Bundesstraßen-Anschlussstelle - Motorradfahrer tödlich verletzt
Montag, 23 April 2007 | Autor: Polizei Paderborn

Im Volvo erlitten die Fahrerin und deren Sohn Verletzungen.
Im Volvo erlitten die Fahrerin und deren Sohn Verletzungen.
(mb) Auf der Warburger Straße und auf der Bundesstraße 64 ereigneten sich am Sonntagabend bei Wendemanövern zwei Verkehrsunfälle. Ein Motorradfahrer erlitt tödliche Verletzungen. Bei Henglarn stürzte ein 73-jähriger Motorradfahrer.
Gegen 19:40 Uhr wollte eine 44-jährige Frau mit ihrem Volvo auf der Warburger Straße in Höhe der Ausfahrt der B 64 aus Richtung B 1 wenden. Dabei übersah die Autofahrerin aus Lippstadt offenbar einen auf der Warburger straße stadtauswärts fahrenden Opel Kadett. Der 34-jährige Opelfahrer konnte den Zusammenstoß auch durch eine Vollbremsung nicht mehr verhindern.

Das Opel Cabrio stieß frontal in die linke Seite des Volvo. Im Volvo erlitten die Fahrerin und ihr 12-jähriger Sohn Verletzungen. Sie wurden mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, konnten aber nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden. An den Autos entstand erheblicher Sachschaden.

Beim Wendemanöver des Mazda prallte das Motorrad in die Autoseite. Der Kradfahrer verstarb noch am Unfallort.
Beim Wendemanöver des Mazda prallte das Motorrad in die Autoseite. Der Kradfahrer verstarb noch am Unfallort.
Noch während der Unfallaufnahme ereignete auf der B 64 ein folgenschwerer Unfall, der ebenfalls durch ein Wendemanöver verursacht wurde.
Eine 45-jährige Mazdafahrerin fuhr gegen 20:30 Uhr auf der B 64 in Richtung Höxter. Am Ende der durch eine Mittelleitplanke getrennten mehrspurigen Verkehrsführung nach der Überführung der Warburger Straße wollte die Frau auf der Fahrbahn wenden, um in Richtung Paderborn zu fahren. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem ebenfalls in Richtung Höxter fahrenden Motorradfahrer. Der 34-jährige Yamahafahrer konnte auch durch ein Vollbremsung den Frontalaufprall auf die linke Seite des Mazda nicht mehr verhindern. Er wurde über das Auto katapultiert und erlitt tödliche Verletzungen.
Polizeibeamte, die bei der Unfallaufnahme auf der Warburger Straße die Unfallgeräusche gehört hatten, eilten sofort zu dieser Unfallstelle und begannen mit Reanimationsmaßnahmen bis zum Eintreffen des angeforderten Notarztes. Der Motorradfahrer konnte nicht mehr gerettet werden.
Die Bundesstraße blieb für etwa drei Stunden gesperrt.

Bereits gegen 17:20 Uhr war ein 73-jähriger Motorradfahrer auf der Landstraße 818 bei Lichtenau-Henglarn verunglückt. Der Hondafahrer war aus Richtung A 33 in Richtung Henglarn gefahren und hatte in einer Kurve seine Geschwindigkeit überschätzt. Er geriet auf den Gegenfahrstreifen und lenkte sein Motorrad nach links in den Graben, um einen Frontalunfall mit einem entgegenkommenden Auto zu vermeiden. Beim Sturz im Graben verletzte er sich. Der Kradfahrer aus dem Raum Kassel wurde mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

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