SPD fordert ein Ende der Leitstellen- Debatte
Freitag, 10 Juni 2011
Köster: „Externes Gutachten instinktlos und überflüssig“
Hövelhof. Die SPD- Fraktion im Kreistag äußert sich zufrieden mit den Klärungs- und Veränderungsprozessen bei Feuerwehr und Rettungsdienst. Nachdem die Verselbständigung der Flughafenfeuerwehr bereits die Einsparung von 7 Stellen bei der Feuerwehrzentrale des Kreises in Büren-Ahden zur Folge hatte, führt nunmehr die personelle Verzahnung der Bereiche Leitstelle, Rettungswache und überörtlicher Service zur weiteren Einsparung von 7,5 Stellen. Dieses wird die Kreisumlage künftig um rd. 500.000 Euro entlasten.
SPD- Sprecherin Gunda Köster: „Das funktioniert allerdings nur, wenn jeder Feuerwehrbedienstete dort bereit und motiviert ist, alle anfallenden Arbeiten in der ganzen Breite auszuführen.“ Angesichts der vorliegenden Verhandlungsergebnisse kritisiert die SPD den vorliegenden Antrag von FDP und FBI, für viel Geld ein externes personalwirtschaftliches Gutachten „oben drauf zu setzen“.
Nach der Neuausrichtung der Feuerwehrzentrale mit dem personellen Aderlass von 14,5 Stellen hält die SPD diesen Antrag vielmehr für eine Instinktlosigkeit. Sie legt den Antragstellern nahe, bis zur Kreistagssitzung am nächsten Dienstag diesen Antrag zurück zu nehmen. Fraktionschef Bernd Schäfer: „Der Kreis hat an dieser Stelle seine Aufgaben erst einmal gemacht. In nächster Zeit wird es auch aus Fürsorgegründen eher darum gehen, ob die reduzierte Belegschaft in Ahden ausreicht für eine verantwortliche Aufgabenerledigung.“
Bernd Schäfer jetzt dazu im Kreisausschuss: „Seit Jahren werden die betroffenen Feuerwehrkräfte nun schon mit einer Standortdebatte überzogen (Verlegung in die Paderborner Wache Süd), die wenig von Fakten und Rechtssicherheit, sondern eher von Spekulationen und Kirchturmdenken geprägt war. Sie haben ein Recht darauf, dass an der Stelle auch einmal Ruhe und Verlässlichkeit eintritt.“
Gunda Köster fordert folgerichtig ein Ende der Umzugsdebatte: „Diese neue Kostenstruktur ist nur möglich durch die Synergien aller Bereiche an einem Standort. Ein Komplettumzug ist aber finanziell völlig undiskutabel.“
So sieht das nach gemeinsamer Beratung auch die SPD- Fraktion im Rat der Stadt Paderborn. Das Fazit von Fraktionschef Franjo Henze: „Ich hoffe, dass nach dem gründlichen Klärungsprozess zukünftig nicht mehr persönliche Eitelkeiten, Emotionen und Spekulationen das Thema dominieren, sondern dass nur noch belastbare Zahlen, Daten und Fakten eine Rolle spielen“.
Köster: „Externes Gutachten instinktlos und überflüssig“
Hövelhof. Die SPD- Fraktion im Kreistag äußert sich zufrieden mit den Klärungs- und Veränderungsprozessen bei Feuerwehr und Rettungsdienst. Nachdem die Verselbständigung der Flughafenfeuerwehr bereits die Einsparung von 7 Stellen bei der Feuerwehrzentrale des Kreises in Büren-Ahden zur Folge hatte, führt nunmehr die personelle Verzahnung der Bereiche Leitstelle, Rettungswache und überörtlicher Service zur weiteren Einsparung von 7,5 Stellen. Dieses wird die Kreisumlage künftig um rd. 500.000 Euro entlasten.
SPD- Sprecherin Gunda Köster: „Das funktioniert allerdings nur, wenn jeder Feuerwehrbedienstete dort bereit und motiviert ist, alle anfallenden Arbeiten in der ganzen Breite auszuführen.“ Angesichts der vorliegenden Verhandlungsergebnisse kritisiert die SPD den vorliegenden Antrag von FDP und FBI, für viel Geld ein externes personalwirtschaftliches Gutachten „oben drauf zu setzen“.
Nach der Neuausrichtung der Feuerwehrzentrale mit dem personellen Aderlass von 14,5 Stellen hält die SPD diesen Antrag vielmehr für eine Instinktlosigkeit. Sie legt den Antragstellern nahe, bis zur Kreistagssitzung am nächsten Dienstag diesen Antrag zurück zu nehmen. Fraktionschef Bernd Schäfer: „Der Kreis hat an dieser Stelle seine Aufgaben erst einmal gemacht. In nächster Zeit wird es auch aus Fürsorgegründen eher darum gehen, ob die reduzierte Belegschaft in Ahden ausreicht für eine verantwortliche Aufgabenerledigung.“
Bernd Schäfer jetzt dazu im Kreisausschuss: „Seit Jahren werden die betroffenen Feuerwehrkräfte nun schon mit einer Standortdebatte überzogen (Verlegung in die Paderborner Wache Süd), die wenig von Fakten und Rechtssicherheit, sondern eher von Spekulationen und Kirchturmdenken geprägt war. Sie haben ein Recht darauf, dass an der Stelle auch einmal Ruhe und Verlässlichkeit eintritt.“
Gunda Köster fordert folgerichtig ein Ende der Umzugsdebatte: „Diese neue Kostenstruktur ist nur möglich durch die Synergien aller Bereiche an einem Standort. Ein Komplettumzug ist aber finanziell völlig undiskutabel.“
So sieht das nach gemeinsamer Beratung auch die SPD- Fraktion im Rat der Stadt Paderborn. Das Fazit von Fraktionschef Franjo Henze: „Ich hoffe, dass nach dem gründlichen Klärungsprozess zukünftig nicht mehr persönliche Eitelkeiten, Emotionen und Spekulationen das Thema dominieren, sondern dass nur noch belastbare Zahlen, Daten und Fakten eine Rolle spielen“.
