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Auf eisglatter Brücke in die Leitplanken geschleudert - Achtung Wintergefahr!
Mittwoch, 21 März 2007 | Autor: Polizei Paderborn

(mb) Ein nächtlicher Glätteunfall forderte in der Nacht zu Mittwoch auf der Grundsteinheimer Brücke eine Verletzte.
Gegen 01:10 Uhr fuhr ein 60-jähriger Audifahrer auf der Bundesstraße 68 in Richtung Lichtenau. Die Straße war bei Temperaturen von leicht über null Grad feucht. Beim Befahren der Talbrücke Grundsteinheim bemerkte der Audifahrer zu spät, dass die Fahrbahn auf der Brücke mit einer leichten Eisdecke überzogen war und geriet und Schleudern.

Der Wagen drehte sich mehrmals und prallte dann mit dem Heck gegen die Leitplanken vor dem Brückengeländer. Dabei zog sich die auf dem Beifahrersitz mitfahrende Ehefrau (59) Verletzungen zu. Sie wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Am Fahrzeug entstand Sachschaden von etwa 5.000 Euro. Die Leitplanke wurde nur leicht beschädigt.

Am Abend, gegen 21:10 Uhr, war auf der Kreisstraße 1 zwischen Ebbinghausen und Atteln eine 21-jährige Autofahrerin bei Schneeglätte in die Leitplanken geschleudert. Die junge Fahrerin blieb unverletzt, beging aber Fahrerflucht. Sie konnte wenig später aufgrund von Zeugenhinweisen ermittelt werden.

Glatte Straßen waren in diesem Winter eher die Seltenheit. Bei der derzeitigen Witterung muss in den nächsten Tagen mit tückischen Straßenverhältnissen gerechnet werden. Schneefall und zumindest nächtliche Temperaturen um den Gefrierpunkt fordern von Autofahrern zum Frühlingsanfang erhöhte Aufmerksamkeit. Mit Glatteis durch überfierende Nässe ist weiterhin im gesamten Kreisgebiet, nach den Wetterprognosen zumindest bis zum Wochenende, zu rechnen.

Besondere Gefahrenstellen mit unterschiedlichen Fahrbahnzuständen sind an Veränderungen des Straßenumfelds, wie beim Passieren von Waldgebieten, Freiflächen oder Brücken, erkennbar. Durch vorausschauendes Fahren und das Wissen um diese Gefahren können unfallträchtige Situationen rechtzeitig erkannt und die Geschwindigkeit sowie das Fahrverhalten angepasst werden. Zudem muss jeder Autofahrer den Zustand seines Fahrzeugs, insbesondere der Reifen, nochmals überprüfen, so die Polizei. Wenn eine Fahrt mit abgefahrenen Pneus im Graben endet, kann der Autofahrer noch von Glück sprechen, die Rutschpartie hätte auch mit einem Frontalcrash im Gegenverkehr enden können.

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