Zwei 12-jährige Tatverdächtige nach erneutem Pistolenangriff dingfest
Montag, 03 September 2007 | Autor: Polizei Paderborn
(mb) Am Donnerstagnachmittag wurden zwei Kinder (9/10) erneut
Opfer zweier bislang unbekannter Täter, die unter Vorhalt einer
Pistole Geld erpressen wollten.
Im Zuge einer sofort eingeleiteten Fahndung und mit Hilfe von Zeugenaussagen konnten zwei Tatverdächtige im Alter von 12 Jahren ermittelt werden.
Die Tatwaffe, eine Pistole zum Verschießen von Plastikkugeln, wurde sichergestellt.
Bereits am Dienstagnachmittag waren zwei 12-Jährige am Driftweg von den unbekannten Tätern mit einer Softair-Pistole attackiert worden (
Bericht vom 29.08.2007). Die Opfer waren mit
Plastikkugeln beschossen worden. In einem Fall forderten die Täter
ein Fahrradschloss. Im Laufe des Dienstags wurde bekannt, dass ein
53-jähriger Mann, der auf einer Parkbank am Wiemenkamp gesessen
hatte, ebenfalls mit Plastikkugeln beschossen worden war. In allen
Fällen wurden die vermutlich jugendlichen Tatverdächtigen gleich
beschrieben.
Auf der Fußgängerbrücke über die Hövelhofer Straße kam es am Donnerstag zu einem erneuten Übergriff. Zwei Jungen versperrten gegen 16:30 Uhr mit ihren Fahrrädern den Weg und bedrohten zwei Jüngere mit einer Pistole. Sie forderten Geld. Die Opfer im Alter von 9 und 10 Jahren ergriffen die Flucht und schilderten den Vorfall sofort ihren Eltern. Ein Vater erstattete Anzeige. Während der Fahndung nach den Tatverdächtigen meldeten sich mehrere Zeugen bei der Polizei und gaben den Hinweis auf einen 12-jährigen Jungen, den sie am Tatort gesehen hatten. Als Polizisten an dessen Wohnanschrift auftauchten, leugnete der Junge zunächst eine Tatbeteiligung. Die Personenbeschreibung traf jedoch zu, auch sein Fahrrad entsprach den Beschreibungen der Opfer und Zeugen. Der 12-Jährige gab die Tat zögerlich zu und benannte auch seinen Komplizen, ebenfalls 12 Jahre alt. In dessen Wohnung wurde am Abend die Pistole und die Plastikmunition gefunden. Es handelte sich um die Nachbildung einer echten Waffe, die keinerlei Prüfzeichen aufwies.
Die Polizei hat vier Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und räuberischer Erpressung eingeleitet.
Diese täuschend echt aussehende Pistole und die Plastikmunition wurde von der Polizei sichergestellt.
Im Zuge einer sofort eingeleiteten Fahndung und mit Hilfe von Zeugenaussagen konnten zwei Tatverdächtige im Alter von 12 Jahren ermittelt werden.
Die Tatwaffe, eine Pistole zum Verschießen von Plastikkugeln, wurde sichergestellt.
Bereits am Dienstagnachmittag waren zwei 12-Jährige am Driftweg von den unbekannten Tätern mit einer Softair-Pistole attackiert worden (
Bericht vom 29.08.2007). Die Opfer waren mit
Plastikkugeln beschossen worden. In einem Fall forderten die Täter
ein Fahrradschloss. Im Laufe des Dienstags wurde bekannt, dass ein
53-jähriger Mann, der auf einer Parkbank am Wiemenkamp gesessen
hatte, ebenfalls mit Plastikkugeln beschossen worden war. In allen
Fällen wurden die vermutlich jugendlichen Tatverdächtigen gleich
beschrieben.
Auf der Fußgängerbrücke über die Hövelhofer Straße kam es am Donnerstag zu einem erneuten Übergriff. Zwei Jungen versperrten gegen 16:30 Uhr mit ihren Fahrrädern den Weg und bedrohten zwei Jüngere mit einer Pistole. Sie forderten Geld. Die Opfer im Alter von 9 und 10 Jahren ergriffen die Flucht und schilderten den Vorfall sofort ihren Eltern. Ein Vater erstattete Anzeige. Während der Fahndung nach den Tatverdächtigen meldeten sich mehrere Zeugen bei der Polizei und gaben den Hinweis auf einen 12-jährigen Jungen, den sie am Tatort gesehen hatten. Als Polizisten an dessen Wohnanschrift auftauchten, leugnete der Junge zunächst eine Tatbeteiligung. Die Personenbeschreibung traf jedoch zu, auch sein Fahrrad entsprach den Beschreibungen der Opfer und Zeugen. Der 12-Jährige gab die Tat zögerlich zu und benannte auch seinen Komplizen, ebenfalls 12 Jahre alt. In dessen Wohnung wurde am Abend die Pistole und die Plastikmunition gefunden. Es handelte sich um die Nachbildung einer echten Waffe, die keinerlei Prüfzeichen aufwies.
Die Polizei hat vier Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und räuberischer Erpressung eingeleitet.

