Protest gegen den Müllofen: Großteil des Widerstands kommt aus Borchen!
Dienstag, 06 März 2007
Obwohl die Freie Wählergemeinschaft Borchen (FWB) neben den Paderborner Grünen Mitinitiator des ursprünglichen Arbeitskreises gegen die Müllverbrennung Paderborn Mönkeloh war und so den Stein ins Rollen gebracht hatte - hatte man mit dieser Resonanz nicht gerechnet. Die Chancen für eine Ablehnung der Anlagen scheinen zu steigen.
Damit hatte wohl keiner gerechnet: Innerhalb von 8 Wochen sammelte die Bürgerinitiative Mönkeloh rund 45.000 Unterschriften. Die Begriffe Einzel- und Sammeleinwendungen sind auch in Borchen inzwischen Tagesgespräch. Ob vor dem Supermarkt EDEKA Kloke in Nordborchen, ob vor ALDI/Minipreis in Kirchborchen oder am Penny in Kirchborchen-Gallihöhe, überall waren die Infostände des "Borchener Ablegers" der Bürgerinitiative.
Viele Borchener haben Unterschriften und Geld gesammelt um die MVA zu verhindern. Und jedes Mal war die Freie Wählergemeinschaft Borchen dabei - im Hintergrund oder direkt an den Infoständen im gesamten Kreis Paderborn. Heute sehen wir Etappensiege. Jede Kommune im Kreis, die sich ernsthaft mitder MVA befasst hat, ist einstimmig über alle Parteigrenzen hinweg gegen diese Giftschleuder . Borchener Bürger haben für die Ablehnung in Paderborn, Schlangen, Altenbeken, Dahl, Bad Lippspringe, Elsen, Wewer usw. geworben. Keine Institution, die sich mit dem Genehmigungsantrag befasst, kann nunmehr per Federstrich für den Antragsteller entscheiden. Die Ablehnung des Antrags durch die Genehmigungsbehörde ist inzwischen wahrscheinlicher als seine Genehmigung. Bundesweit steigt die Anerkennung der Bürgerinitiative - man spricht inzwischen vom "best-practice-Beispiel". Alles das haben viele Bürger erreicht. Ein sehr großer Teil davon stammt aus Borchen. Selbst die ersten Infostände in Paderborn waren durch Borchener besetzt - wie auch der letzte am vergangenen Samstag am Marienplatz. Durch die FWB-Fraktionsmitglieder Reinhard Menne und Sascha Büssemeier wurde und wird das Gesicht der BI entscheidend geprägt. Damit steht die FWB für Solidität, Fairness und die Fähigkeit, Ablehnung und Widerstand auf den Punkt zu bringen.
Nun gilt es, die nächsten Etappen vorzubereiten. Noch sind weitere Mahnwachen nicht vom Tisch. Auch beim Erörterungstermin ab dem 20.März in der Paderborner Schützenhalle werden Borchener in der ersten Reihe stehen, wenn es darum geht, dem Antragsteller die Stirn zubieten. Ihm auch dort zu demonstrieren, dass eine solche Anlage am Rand der Gemeinde Borchen nicht erwünscht ist. Vom zusätzlichen Verkehr, der durch Anlieferung von Müll aus dem Sauerland und dem Kreis Waldeck-Frankenberg entstehen würde und schwerpunktmäßig durch Borchen fahren würde, mal ganz zu schweigen. Wie stark der Widerstand gegen umweltschädliche Projekte in Borchen sein kann, konnte man auch am vergangenen Donnerstag im Bau- und Umweltausschuss erleben. Stand doch dort die Genehmigung einer Hähnchenzuchtanlage für fast 40.000 Tiere auf der Tagesordnung.
Auch wenn die Gemeinde Borchen - wie bei der MVA - nicht Genehmigungsbehörde ist und nach Planungsrecht zustimmen muss: Die Ausschussmitglieder folgten dem FWB-Fraktions-vorsitzendem Menne in seiner Auffassung, dass dies Massentierhaltung sei und diese abzulehnen ist. Auch dies war ein nahezu revolutionärer Beschluss! Auch so etwas hatte es in Borchen noch nicht gegeben! Obwohl BM Schwarzenberg von Schadenersatz durch die ablehnenden Ratsmitglieder sprach und er mit Beanstandung des rechtswidrigen Beschlusses drohte: Sein Beschlussvorschlag wurde eindeutig mit großer Mehrheit parteiübergreifend abgelehnt! Zusammenfassend wird im Moment ein neues Verständnisses von bürgerlichem Einsatz deutlich - begründet durch die gute Arbeit der Bürgerinitiative Mönkeloh - und damit der Freien Wählergemeinschaft Borchen! Menschen schöpfen Hoffnung und werden mutiger! Ein hoffnungsvolles Zeichen!
mehr unter http://www.keinemva.de oder http://www.fwb-borchen.de
Obwohl die Freie Wählergemeinschaft Borchen (FWB) neben den Paderborner Grünen Mitinitiator des ursprünglichen Arbeitskreises gegen die Müllverbrennung Paderborn Mönkeloh war und so den Stein ins Rollen gebracht hatte - hatte man mit dieser Resonanz nicht gerechnet. Die Chancen für eine Ablehnung der Anlagen scheinen zu steigen.
Damit hatte wohl keiner gerechnet: Innerhalb von 8 Wochen sammelte die Bürgerinitiative Mönkeloh rund 45.000 Unterschriften. Die Begriffe Einzel- und Sammeleinwendungen sind auch in Borchen inzwischen Tagesgespräch. Ob vor dem Supermarkt EDEKA Kloke in Nordborchen, ob vor ALDI/Minipreis in Kirchborchen oder am Penny in Kirchborchen-Gallihöhe, überall waren die Infostände des "Borchener Ablegers" der Bürgerinitiative.
Viele Borchener haben Unterschriften und Geld gesammelt um die MVA zu verhindern. Und jedes Mal war die Freie Wählergemeinschaft Borchen dabei - im Hintergrund oder direkt an den Infoständen im gesamten Kreis Paderborn. Heute sehen wir Etappensiege. Jede Kommune im Kreis, die sich ernsthaft mitder MVA befasst hat, ist einstimmig über alle Parteigrenzen hinweg gegen diese Giftschleuder . Borchener Bürger haben für die Ablehnung in Paderborn, Schlangen, Altenbeken, Dahl, Bad Lippspringe, Elsen, Wewer usw. geworben. Keine Institution, die sich mit dem Genehmigungsantrag befasst, kann nunmehr per Federstrich für den Antragsteller entscheiden. Die Ablehnung des Antrags durch die Genehmigungsbehörde ist inzwischen wahrscheinlicher als seine Genehmigung. Bundesweit steigt die Anerkennung der Bürgerinitiative - man spricht inzwischen vom "best-practice-Beispiel". Alles das haben viele Bürger erreicht. Ein sehr großer Teil davon stammt aus Borchen. Selbst die ersten Infostände in Paderborn waren durch Borchener besetzt - wie auch der letzte am vergangenen Samstag am Marienplatz. Durch die FWB-Fraktionsmitglieder Reinhard Menne und Sascha Büssemeier wurde und wird das Gesicht der BI entscheidend geprägt. Damit steht die FWB für Solidität, Fairness und die Fähigkeit, Ablehnung und Widerstand auf den Punkt zu bringen.
Nun gilt es, die nächsten Etappen vorzubereiten. Noch sind weitere Mahnwachen nicht vom Tisch. Auch beim Erörterungstermin ab dem 20.März in der Paderborner Schützenhalle werden Borchener in der ersten Reihe stehen, wenn es darum geht, dem Antragsteller die Stirn zubieten. Ihm auch dort zu demonstrieren, dass eine solche Anlage am Rand der Gemeinde Borchen nicht erwünscht ist. Vom zusätzlichen Verkehr, der durch Anlieferung von Müll aus dem Sauerland und dem Kreis Waldeck-Frankenberg entstehen würde und schwerpunktmäßig durch Borchen fahren würde, mal ganz zu schweigen. Wie stark der Widerstand gegen umweltschädliche Projekte in Borchen sein kann, konnte man auch am vergangenen Donnerstag im Bau- und Umweltausschuss erleben. Stand doch dort die Genehmigung einer Hähnchenzuchtanlage für fast 40.000 Tiere auf der Tagesordnung.
Auch wenn die Gemeinde Borchen - wie bei der MVA - nicht Genehmigungsbehörde ist und nach Planungsrecht zustimmen muss: Die Ausschussmitglieder folgten dem FWB-Fraktions-vorsitzendem Menne in seiner Auffassung, dass dies Massentierhaltung sei und diese abzulehnen ist. Auch dies war ein nahezu revolutionärer Beschluss! Auch so etwas hatte es in Borchen noch nicht gegeben! Obwohl BM Schwarzenberg von Schadenersatz durch die ablehnenden Ratsmitglieder sprach und er mit Beanstandung des rechtswidrigen Beschlusses drohte: Sein Beschlussvorschlag wurde eindeutig mit großer Mehrheit parteiübergreifend abgelehnt! Zusammenfassend wird im Moment ein neues Verständnisses von bürgerlichem Einsatz deutlich - begründet durch die gute Arbeit der Bürgerinitiative Mönkeloh - und damit der Freien Wählergemeinschaft Borchen! Menschen schöpfen Hoffnung und werden mutiger! Ein hoffnungsvolles Zeichen!
mehr unter http://www.keinemva.de oder http://www.fwb-borchen.de

