Brandserie geklärt - Polizei ermittelt zwei Brandstifter
Donnerstag, 10 Mai 2007 | Autor: Polizei Paderborn
(mb) Die Brandserie aus den letzten Wochen ist weitestgehend geklärt. Die Paderborner Polizei konnte zwei Tatverdächtige im Alter von 19 und 20 Jahren ermitteln, die gemeinsam an mehreren Stellen im Bereich von Alfen Brände gelegt haben sollen.
Zweimal brannte Ende April ein Wäldchen am Tudorfer Berg. Etwa 1000 m² Wald und Wiese wurden dabei vernichtet. Am Kottenberg brannte Anfang Mai ein Stall.
Immer wieder wurde die Alfener Feuerwehr alarmiert. Dabei kamen auch einige Fehlalarme zustande. Mehrfach rückte die Feuerwehr zu angeblichen Ölspuren oder kleinen Bränden aus, die ein unbekannter Anrufer frei erfunden hatte.
Bereits nach dem ersten Waldbrand nahm die Polizei Ermittlungen wegen Brandstiftung auf. Die Öffentlichkeitsfahndung und Zeugenaufrufe brachten allerdings keine Hinweise auf Tatverdächtige. Im Laufe der Brandserie arbeitete die Feuerwehrleitung eng mit der Polizei zusammen, um möglichen Brandstiftern auf die Spur zu kommen. Dieser Kooperation war es letztlich zu verdanken, dass ein dringender Tatverdacht gegen zwei junge Männer begründet werden konnte.
Die beiden Tatverdächtigen wurden am Dienstag vorläufig festgenommen. Beide waren weitestgehend geständig. Die 19 und 20 Jahre alten Auszubildenden hatten Benzin als Brandbeschleuniger genutzt, um gemeinsam die Feuer zu entzünden. In ihren Vernehmungen gaben sie an, zu den Tatzeiten teilweise erheblich unter Alkoholeinwirkung gestanden zu haben. Ein wirkliches Motiv konnten beide nicht angeben. Die jungen Männer waren bislang nie polizeilich in Erscheinung getreten. Zuletzt hatten sie in der Nacht zu Dienstag versucht eine Scheune am Römerweg in Brand zu setzen. Obwohl auch in diesem Fall Benzin eingesetzt wurde, erlosch das Feuer ohne größeren Schaden anzurichten. Wie auch in anderen Fällen waren die Tatverdächtigen mit einem Motorroller zum Tatort gefahren. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf 10.000 bis 20.000 Euro.
Die Tatverdächtigen wurden nach ihren Vernehmungen aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen vorsätzlicher Brandstiftung, Sachbeschädigung durch Brandlegung und Missbrauch von Notrufeinrichtungen eingeleitet.
In zwei Fällen aus der Brandserie - Feuer an einem Wohnhaus am Hellenberg, bei dem ein 30-Jähriger leicht verletzt wurde, sowie der Brand einiger Strohballen am Kottenberg - dauern die Ermittlungen weiter an.
(mb) Die Brandserie aus den letzten Wochen ist weitestgehend geklärt. Die Paderborner Polizei konnte zwei Tatverdächtige im Alter von 19 und 20 Jahren ermitteln, die gemeinsam an mehreren Stellen im Bereich von Alfen Brände gelegt haben sollen.
Zweimal brannte Ende April ein Wäldchen am Tudorfer Berg. Etwa 1000 m² Wald und Wiese wurden dabei vernichtet. Am Kottenberg brannte Anfang Mai ein Stall.
Immer wieder wurde die Alfener Feuerwehr alarmiert. Dabei kamen auch einige Fehlalarme zustande. Mehrfach rückte die Feuerwehr zu angeblichen Ölspuren oder kleinen Bränden aus, die ein unbekannter Anrufer frei erfunden hatte.
Bereits nach dem ersten Waldbrand nahm die Polizei Ermittlungen wegen Brandstiftung auf. Die Öffentlichkeitsfahndung und Zeugenaufrufe brachten allerdings keine Hinweise auf Tatverdächtige. Im Laufe der Brandserie arbeitete die Feuerwehrleitung eng mit der Polizei zusammen, um möglichen Brandstiftern auf die Spur zu kommen. Dieser Kooperation war es letztlich zu verdanken, dass ein dringender Tatverdacht gegen zwei junge Männer begründet werden konnte.
Die beiden Tatverdächtigen wurden am Dienstag vorläufig festgenommen. Beide waren weitestgehend geständig. Die 19 und 20 Jahre alten Auszubildenden hatten Benzin als Brandbeschleuniger genutzt, um gemeinsam die Feuer zu entzünden. In ihren Vernehmungen gaben sie an, zu den Tatzeiten teilweise erheblich unter Alkoholeinwirkung gestanden zu haben. Ein wirkliches Motiv konnten beide nicht angeben. Die jungen Männer waren bislang nie polizeilich in Erscheinung getreten. Zuletzt hatten sie in der Nacht zu Dienstag versucht eine Scheune am Römerweg in Brand zu setzen. Obwohl auch in diesem Fall Benzin eingesetzt wurde, erlosch das Feuer ohne größeren Schaden anzurichten. Wie auch in anderen Fällen waren die Tatverdächtigen mit einem Motorroller zum Tatort gefahren. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf 10.000 bis 20.000 Euro.
Die Tatverdächtigen wurden nach ihren Vernehmungen aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen vorsätzlicher Brandstiftung, Sachbeschädigung durch Brandlegung und Missbrauch von Notrufeinrichtungen eingeleitet.
In zwei Fällen aus der Brandserie - Feuer an einem Wohnhaus am Hellenberg, bei dem ein 30-Jähriger leicht verletzt wurde, sowie der Brand einiger Strohballen am Kottenberg - dauern die Ermittlungen weiter an.

