Zum Inhalt
Navigation: Aktuelles, Veranstaltungen, Einsendungen
Informationen: neue Kommentare, Wetter, Anmeldung / Login usw.
Technische Informationen: Kontakt, Impressum, Nutzungsbedingungen, Hilfe, Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Explosionsursache weiterhin unklar - Polizei vermutet unsachgemäße Aufbewahrung einer Gasflasche
Mittwoch, 23 Mai 2007 | Autor: Polizei Paderborn

(mb) Die nächtliche Explosion in einem Einfamilienhaus an der Maximilian-Kolbe-Straße bleibt zunächst unaufgeklärt. Die ermittelnden Kriminalbeamten vermuten unsachgemäßen Umgang oder Aufbewahrung einer Propan- oder Butangasflasche als Unglücksursache. Der schwer verletzte 22-jährige Sohn des Hausbesitzers wird weiterhin im Krankenhaus behandelt.
Im Dachgeschosszimmer des 22-Jährigen wurde bereits in der Nacht der Verschluss einer Gasflasche gefunden. Eine Gasflasche befand sich nicht in dem Raum. Am stark beschädigten Dachstuhl fanden die Ermittler bei ihren Untersuchungen eine Bruchstelle, die vermutlich bei einer Explosion von der Gasflasche durchschlagen wurde.

Nach Einschätzung der Beamten könnte die Flasche mehrere hundert Meter weit geflogen sein. Suchmaßnahmen der Polizei im Umfeld des Hauses blieben bislang erfolglos.

Eine Zimmerwand im Dachgeschoss wurde bei der Detonation leicht versetzt. Zwei Türen wurden samt Zarge ebenso wie einiges Mobiliar zerstört.

Bei seiner Vernehmung im Krankenhaus gab der verletzte junge Mann an, zur zur Unglückszeit allein in seinem Dachgeschosszimmer gewesen zu sein und geschlafen zu haben. An eine Explosion könne er sich nicht erinnern. Auch habe keine Gasflasche in seinem Zimmer gestanden.

Der 22-jährige Bad Lippspringer muss aufgrund seiner schweren Brandwunden weiter im Krankenhaus behandelt werden.

Die Polizei hat für weitergehende Untersuchungen einen Brandsachverständigen eingeschaltet. Der Sachschaden liegt zwischen 70.000 und 100.000 Euro.

Zur Aufklärung des Unglücks sucht die Polizei weitere Zeugen und Hinweise auf die Gasflasche. Sollte der vermutlich zerstörte Metallbehälter gefunden werden, bitte die Polizei den Finder, sich unter der Rufnummer 05251/3060 zu melden.

Partner

ASB

Legende

Artikel: Icon PDF-Version PDF | Icon Druckversion Druckversion | Icon Artikel versenden versenden |  Seitmap: Seitmap |  Schrift: Schrift grösser stellen grösser | Schrift zurücksetzen zurücksetzen | Schrift kleiner stellen kleiner

Zum Seitenanfang