Bessere Ausstattung & Organisation für kleine Geschäfte

Ladeneinrichtung

Die Corona-Pandemie zwingt Inhaber kleiner Geschäfte und Läden seit Monaten in eine Pause. Diese Zeit sollte nicht verschwendet werden, denn sie lässt sich für Umstrukturierungen und Modernisierungen nutzen.

Geschäftsräume neu gestalten

Zweifellos gehört in Zeiten des großen Stillstands und der fehlenden Einkünfte etwas Mut zu neuen Investitionen. Diese werden sich jedoch bezahlt machen, wenn der Lockdown irgendwann vorüber ist. Eine Auffrischung der Inneneinrichtung trägt obendrein zur Neugier der Kunden bei, das Geschäft nach Wiedereröffnung zu besuchen. Online lassen sich viele ungewöhnliche Einrichtungen für Geschäfte finden, die als Inspiration dienen können. Zu den großen Trends der letzten Jahre gehören natürliche Materialien wie Holz und sanfte Farben. Der Kunde soll sich im Laden wohlfühlen und möglichst lange verweilen. Je kleiner der Laden, umso wichtiger ist es, dass er durch reduzierte Möblierung, raffiniert eingesetzte Spiegel und ein durchdachtes Beleuchtungskonzept größer wirkt.

Der Lockdown ist außerdem eine gute Möglichkeit, neue digitale Möglichkeiten auszuprobieren. Immer mehr Geschäfte installieren Terminals mit Touchscreen, die eine schier unendliche Erweiterung der Produktpalette ermöglichen. Sucht eine Käuferin beispielsweise einen Rollkragenpullover in Blau und entdeckt im Geschäft ein tolles Modell, das leider die falsche Farbe hat, kann sie damit zum Terminal gehen und nachsehen, ob andere Farben erhältlich sind. Die blaue Variante kann sie dann am nächsten Tag abholen oder sich gleich nach Hause schicken lassen. So vermeidet der Ladenbesitzer, dass die Käuferin den Laden verlässt und ihren Pullover bei der Konkurrenz kauft.

Büroausstattung auffrischen

Nicht nur die für Kunden sichtbaren Ladenbereiche können im Lockdown aufgefrischt werden. Auch für Büro und Verwaltung ist nun die richtige Zeit für Innovationen. Viele kleine Geschäfte, in denen die meisten Menschen bar bezahlen, verschwenden noch immer wertvolle Zeit mit dem Zählen von Geldscheinen und Münzen. Diese Arbeit können Geldzählmaschinen schneller und zuverlässiger erledigen. Klassischer arbeitsaufwendiger Papierkram kann durch effiziente moderne Technik ersetzt werden. Vernetzte Software erleichtert die Buchhaltung und kontrolliert die Warenbestände. Kein Kunde hört gerne, dass der gewünschte Artikel gerade nicht vorrätig ist. Wie praktisch ist es dann, wenn die Software automatisch bestimmte Artikel beim Lieferanten ordert, wenn der Lagerbestand zuneige geht?

Apropos Software: Für Mitarbeiter, die gerade nicht im Laden arbeiten können, ist der Lockdown die ideale Gelegenheit für IT-Schulungen zur Weiterbildung. So sind sie bereits sicher im Umgang mit neuer Software und neuen IT-Systemen, wenn die Geschäfte wieder öffnen dürfen.

Bild: ©istock.com/Explora_2005

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