Die 10 besten Sportgeräte fürs Home-Workout

Best Shoes for Aerobics

Jeder weiß: Übergewicht ist ungesund. Und doch wogen 2017 laut dem Statistischen Bundesamt 53 Prozent der Deutschen zu viel. Wer keine Sportskanone mit angeborenem Bewegungsdrang ist, der weiß, dass bereits der Weg zum Fitnessstudio eine unüberwindbare Hürde darstellen kann. Und alle, die Kinder haben, können davon sowieso ein Lied singen: Ständig kommt etwas Dringendes dazwischen – Kindergeburtstag, Elternabend, Geschwisterzoff. Doch es gibt Erfolgsgeschichten, die beweisen: Auch Eltern mit einem turbulenten Alltag können es schaffen, regelmäßig Sport zu treiben. Ein bewährter Trick, um jede freie Minute effektiv für seine Fitness zu nutzen: zu Hause trainieren. Dies sind die besten kleinen und großen Geräte fürs Home-Workout

  1. Thera-Band: Zusammengerollt braucht es nicht mehr Platz als ein Paar Socken. Doch die kleine Wunderwaffe hat es in sich: Mit dem elastischen Fitnessband lassen sich die Muskeln effektiv trainieren. Ebenfalls geeignet ist es als Hilfsmittel beim Stretching: So kann man mit ihm beispielsweise sehr gut die Beinrückseiten dehnen, die bei vielen Menschen verkürzt sind.
  2. Springseil: Ebenso wenig Stauraum benötigt ein Springseil. Doch natürlich soll es nicht nur in der Schublade liegen. Wer täglich damit trainiert, springt bald wieder so unermüdlich wie damals auf dem Pausenhof – und tut enorm viel für seine Kondition, Kraft und Koordination.
  3. Klimmzugstange: Keine Angst vor Klimmzügen: Jeder kann sie erlernen. Wer noch keinen schafft, beginnt mit Vorbereitungsübungen. Irgendwann lernt man, sich aus eigener Kraft nach oben zu ziehen. Praktisch: Da sie einfach oben an einem Türrahmen montiert wird, ist die Klimmzugstange nicht im Weg, wenn sie gerade nicht benutzt wird.
  4. Hanteln: Viele Home-Workout-Übungen werden durch den Einsatz von Hanteln erst richtig fordernd. Besonders praktisch sind Hantelscheiben in verschiedenen Größen, die sich mithilfe von Klemmen an eine Kurz- oder Langhantelstange montieren lassen. So lässt sich das Gewicht an die jeweilige Übung anpassen. Ebenfalls effektiv: Gewichte zum Umschnallen, zum Beispiel für die Hand- oder Fußgelenke. Sie sorgen für eine zusätzliche Kräftigung der Muskeln selbst bei alltäglichen Arbeiten wie Kochen oder Bügeln.
  5. Yogamatte: Wer Yoga macht, braucht eine Matte. Auch für viele andere Fitnessübungen ist eine weiche, rutschfeste Unterlage praktisch. Außerdem ist sie nicht nur zum Schwitzen gut, sondern auch zum Entspannen: Einige Minuten Meditation, ob nach dem Workout oder einfach so, können wunderbar erholsam sein.
  6. Balance Board: Wie ein kleines UFO sieht dieses Fitnessgerät aus, und tatsächlich kann man sich damit eine außerirdisch gute Balance antrainieren. Aller Anfang ist schwer, aber wer sich täglich auf das Board stellt – und das geht sogar beim Fernsehen – hat bald kräftigere Beinmuskeln und ein besseres Gleichgewicht.
  7. Gymnastikball: Er sieht harmlos aus, doch viele Übungen mit dem großen Ball haben es ganz schön in sich – zum Beispiel diverse Liegestütz-Varianten. Nachteil: Der Ball nimmt mit etwa 55 bis 85 cm Durchmesser recht viel Platz weg. Immerhin kann man bei Bedarf die Luft rauslassen – oder sich gleich einen etwas kleineren Ball mit ca. 18 bis 26 cm Durchmesser anschaffen.
  8. Trampolin: Trampoline gibt es inzwischen als extra Fitnessgeräte, in klein und mit Griff zum Festhalten – zum “Jumpen” im Wohnzimmer. Wer den Platz hat, kann sich natürlich auch ein großes Trampolin in den Garten stellen. Die Kinder dürfte es freuen. Schwitzen, aus der Puste kommen und Muskelkater sind beim Trampolinspringen garantiert.
  9. Cardiogeräte: Eingestaubt, in den Keller verfrachtet oder zum Kleiderständer umfunktioniert: Viele Ergometer, Laufbänder und Crosstrainer fristen ein trostloses Dasein. Wer ein solches Gerät bereits sein Eigen nennt, sollte es dringend wieder einsatzbereit machen – immerhin ist wohl keines besser geeignet, sogar einen Serienmarathon in eine Trainingssession zu verwandeln. Platzsparend sind die Teile nicht, aber mal ehrlich: Die eigene Gesundheit sollte einem schon die ein, zwei Quadratmeter wert sein, oder?
  10. Gar kein Fitnessgerät: Ja, auch ganz ohne Hilfsmittel kann man sich zu Hause fit halten. Allein bei der Hausarbeit verbrennen wir eine Menge Kalorien – ein gutes Argument, häufiger den Boden zu saugen oder die Fenster zu putzen. Gezielter angehen kann man die Sache mit Bodyweight-Übungen. Und weil der Spaß niemals zu kurz kommen sollte: Wer lieber Purzelbäume schlägt, ausgelassen tanzt oder Gartenarbeit macht, tut damit ebenfalls viel für seine Gesundheit.

Bildrechte: Flickr Best Shoes for AerobicsEsther Max CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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